SG Heinrichsberg/Wolmirstedt – Eintracht Nordgermersleben 1:3 (1:1)

Sonntag, der 16.09.2018 – Sportplatz Loitsche

Für die SG Heinrichsberg/Wolmirstedt ging es nach der knappen Pokalniederlage gegen den OSC zurück in den Ligaalltag und dazu direkt zu einem Duell mit einem der Aufsteiger aus der 2. Bördekreisklasse. Bei angenehmen Temperaturen durfte man die Eintracht erst einmal auf heimischen Geläuf empfangen. Schmerzlich vermisst werden auf der Heimseite Andy Schmäschke, der sich gegen den OSC an der Achillessehne verletzte und für eine lange Zeit ausfallen wird. Ebenfalls sorgt man sich um Sebastian Rudloff, bei dem die Kreuzbänder, durch die Belastung in den letzten Partien, in Mitleidenschaft gezogen worden. So musste Trainer Carsten Zeitler weitere Umstellungen vornehmen, um die Ausfälle zu kompensieren.

Nordgermersleben kam mit reichlich Überzeugung und Mut nach Loitsche. Hatte man doch bisher nur ein Spiel verloren, jedoch nur zwei Punkte auf dem Konto. Dass der ersehnte Sieg heute gegen die SG erzielt werden sollte, sah man schon ab der ersten Minute. Früh lief man die Heinrichsberger an und setzte sie so unter Druck, sodass man schon in der Minute eins die erste Torchance verbuchen konnte, als Marc Becker einen schönen Rechtsschuss gerade so noch am Tor vorbeilenken konnte.

Trotz des anfänglichen Drucks der Gäste, sollte das erste Tor für die Hausherren fallen. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld geht Mario Renner mit Zug zum Tor und bedient den links mitgelaufenen Lieven Möhring, der den Ball sicher im langen Eck versenkte (1:0 – 4. Minute).

Zwei Minuten später hatte Mario Renner die Chance per Freistoß aus rund 20 Metern auf 2:0 zu erhöhen, verfehlte das Tor aber deutlich.

Das war es dann aber erst mal mit weiteren Möglichkeiten für die SG. In der Folge sah man sich immer wieder gefährlichen Angriffen der Gäste ausgesetzt, die aber oftmals sicher in den Händen von Marc Becker landeten.

Nach rund einer Viertelstunde tauchte dann Dennis Meinhardt vor dem Tor der Gäste auf, scheiterte aber am gut aufgelegten Gästekeeper in der 15. und 20. Minute.

Weitere Chancen ergaben sich durch Mario Renner, der in der 23. Minute über die rechte Seite in den Strafraum eindrang, sich aber nicht gegen die Nummer 1 der Gäste durchsetzen konnte.

Fünf Minuten später fasste sich Andy Görsch ein Herz und setzte im gegnerischen Strafraum zum Dribbling an, traf aber ebenfalls nicht ins Tor.

Trotz dieser Hochkaräter ließ sich das fehlende konsequente Defensivverhalten nicht verstecken. Immer wieder drangen die Gäste weit in die Hälfte der Heinrichsberger vor, ohne dabei entscheidend gestört zu werden. So trafen die Nordgermerslebener in der 35. Minute nach einem wunderbaren Pass in die Tiefe zum 1:1.

Die Hausherren wirkten nun sichtlich angefressen und war nun drauf und dran, wieder in Führung zu gehen, konnten aber keine Akzente mehr in der ersten Hälfte setzen.

In der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild. Nordgermersleben war weiter besser in den Zweikämpfen und erarbeitete sich weitere Chancen. So rettete Marc Becker stark im Eins-gegen-Eins gegen Christopher Kiel.

Offensive Akzente der Hausherren wurden nun immer seltener. Ein Abschluss von der Strafraumkante von Lieven Möhring war noch die gefährlichste Aktion zu Beginn der zweiten Hälfte.

Direkt im Gegenzug musste Marcel Henne gegen die einschussbereite 21 der Gäste klären.

In der 54. Minute war wieder die Nummer 34 der Eintracht vor dem Tor der Heinrichsberger frei, brachte den Ball aber nicht auf`’s Tor.

In der 57. Minute rauschte ein Querpass durch den Strafraum der Heimelf, fand aber keinen Abnehmer.

Diesen fanden aber die Gäste fünf Minuten darauf, als Christopher Kiel mustergültig bedient wurde und nur noch zum 1:2 einschob.

Die SG wechselte in der Folge drei Mal, konnte aber trotz vieler Bemühungen nicht mehr zum Ausgleich kommen. Stattdessen fing man sich in der 85. Minute noch das 1:3 nach einem schnell ausgespielten Gegenangriff und verlor so dieses Spiel vollkommen verdient.
Trotz der vielen Verletzungen kann es nur heißen, dass man sich im Spiel gegen Hundisburg wieder auf seine alten Stärken konzentriert und wieder drei Punkte einfährt.

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